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Der Sala ist ein offener Pavillon, dient nicht nur in einem Wat (einer buddhistischen Tempelanlage in Thailand) als Rastplatz und
Treffpunkt.

Ein Sala hat meist eine rechteckige Grundfläche und ist oft nach allen Seiten offen, bestenfalls sind sie mit einer Seite an die Kampheng
Kaeo angelehnt. Sie dienen normalerweise weltlichen Bedürfnissen
und werden entlang von Straßen und Flüssen gebaut[1]: auf dem
Lande können Reisende sie z. B. als Nachtlager benutzen. In diesem
Fall heißen sie Sala Asai. Falls der Tempel an einem Khlong (Kanal)
liegt, sind die Anlegestellen von Booten oft überdacht. Passagiere
können in einem Sala Nam (=„Wasser-Pavillon“) auf das Boot warten.

In manchen Tempeln gibt es eine große, offene Halle, in der die Laien
Predigten hören oder ihrem täglichen religiösen Unterricht beiwohnen
können. Sie wird Sala Kan Parian genannt, wörtlich: "Halle, in der
Mönche für ihre Parian-Prüfung studieren".
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